Cinemaniacs
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  • Nach dem Film des Jahres kommen wir jetzt zu meiner Enttäuschung des Jahres und das ist leider tatsächlich Evil Dead Burn. Es gibt in 2026 bestimmt wesentlich schlechteres, aber gerade von diesem hatte ich mir einiges mehr versprochen.

    Wo soll ich anfangen? Am besten bei der Rahmenhandlung um die kaputte Familie, die mich absolut nicht abgeholt hat. Rise hatte zwar mit den beiden Schwestern und den Kindern auch schon etwas mehr "Story", nur hat Lee Cronin die Dynamik zwischen den Charakteren besser hingekriegt. Das was Sebastien Vanicek hier versucht hat funktioniert von vorne bis hinten nicht. So war nicht ein Charakter dabei, der mir nicht total egal war, wenn nicht sogar auf die Nerven gegangen ist.

    Was die Effekte angeht, so sind schon ein paar krasse Dinger drin (der aktuelle englische Webrip und die deutsche Kinofassung sind mehr oder weniger uncut, aber dazu später mehr). Auch die Kamerafahrten sind oftmals nicht von schlechten Eltern, das muss man Burn lassen.

    Nur wenn z.B. das 2013er Remake wie bei einer Achterbahnfahrt zu Anfang das eigentliche Gerüst des Films aufbaut und dann fast Non-Stop bis zum Ende immer wieder noch einen drauf setzt, verrennt man sich hier regelmässig im Plot. Dazu wird zwischendurch ständig probiert Spannungen aufzubauen, was auch nicht so richtig zündet.

    So kommt man dann am unterm Strich auf 1h 51min Spielzeit, die man locker auf 80-90 Minuten runterkürzen könnte, hätte dem Film alles andere als geschadet. Spätestens wenn sie vor dem brennenden Haus steht fragt man sich "War es das jetzt endlich?" und nicht etwa "Kommt jetzt noch ein grosser Showdown mit regnendem Blut?" oder so. Und nein, kommt natürlich nicht, das Ende ist genauso belanglos wie der Rest des Streifens.

    Wie oben bereits angemerkt ist der Film "mehr oder weniger" uncut: Er wurde bereits in den USA für ein R-Rating entschärft und auf dieser Version basieren alle weiteren die momentan im Umlauf sind. Wann und ob überhaupt noch eine Unrated erscheint steht nicht fest. Kaufen würde ich ihn mir jetzt jedenfalls nicht, da müsste schon ein Sale mit einem extrem günstigen Angebot daherkommen.

    Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass Evil Dead jetzt nicht zu einem der üblichen Horror-Franchises verkommt, die in regelmässigen Abständen immer schlechtere Fortsetzungen raushauen. Mit Wrath ist nämlich schon ein Nachfolger abgedreht, der 2028 in die Kinos kommen soll.
    Nach dem Film des Jahres kommen wir jetzt zu meiner Enttäuschung des Jahres und das ist leider tatsächlich Evil Dead Burn. Es gibt in 2026 bestimmt wesentlich schlechteres, aber gerade von diesem hatte ich mir einiges mehr versprochen. Wo soll ich anfangen? Am besten bei der Rahmenhandlung um die kaputte Familie, die mich absolut nicht abgeholt hat. Rise hatte zwar mit den beiden Schwestern und den Kindern auch schon etwas mehr "Story", nur hat Lee Cronin die Dynamik zwischen den Charakteren besser hingekriegt. Das was Sebastien Vanicek hier versucht hat funktioniert von vorne bis hinten nicht. So war nicht ein Charakter dabei, der mir nicht total egal war, wenn nicht sogar auf die Nerven gegangen ist. Was die Effekte angeht, so sind schon ein paar krasse Dinger drin (der aktuelle englische Webrip und die deutsche Kinofassung sind mehr oder weniger uncut, aber dazu später mehr). Auch die Kamerafahrten sind oftmals nicht von schlechten Eltern, das muss man Burn lassen. Nur wenn z.B. das 2013er Remake wie bei einer Achterbahnfahrt zu Anfang das eigentliche Gerüst des Films aufbaut und dann fast Non-Stop bis zum Ende immer wieder noch einen drauf setzt, verrennt man sich hier regelmässig im Plot. Dazu wird zwischendurch ständig probiert Spannungen aufzubauen, was auch nicht so richtig zündet. So kommt man dann am unterm Strich auf 1h 51min Spielzeit, die man locker auf 80-90 Minuten runterkürzen könnte, hätte dem Film alles andere als geschadet. Spätestens wenn sie vor dem brennenden Haus steht fragt man sich "War es das jetzt endlich?" und nicht etwa "Kommt jetzt noch ein grosser Showdown mit regnendem Blut?" oder so. Und nein, kommt natürlich nicht, das Ende ist genauso belanglos wie der Rest des Streifens. Wie oben bereits angemerkt ist der Film "mehr oder weniger" uncut: Er wurde bereits in den USA für ein R-Rating entschärft und auf dieser Version basieren alle weiteren die momentan im Umlauf sind. Wann und ob überhaupt noch eine Unrated erscheint steht nicht fest. Kaufen würde ich ihn mir jetzt jedenfalls nicht, da müsste schon ein Sale mit einem extrem günstigen Angebot daherkommen. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass Evil Dead jetzt nicht zu einem der üblichen Horror-Franchises verkommt, die in regelmässigen Abständen immer schlechtere Fortsetzungen raushauen. Mit Wrath ist nämlich schon ein Nachfolger abgedreht, der 2028 in die Kinos kommen soll.
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  • Ladies und Gentlemen, ich freue mich den Film des Jahres bekanntgeben zu dürfen. Und nein, es ist nicht Evil Dead Burn, sondern dieser hier. Kein Tanz der Teufel, obwohl er auch von Sam Raimi ist.


    Zwei Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel, da erwartet man von Hollywood eigentlich eher so etwas wie "Sechs Tage, sieben Nächte" mit Harrison Ford und Anne Heche. Hier bekommt man wesentlich mehr als das übliche "zwei grundverschiedene Typen raufen sich irgendwie zusammen weil das Drehbuch es verlangt". Gerade die Story erinnert mich vom Aufbau und den Wendungen eher an Raimis "A Simple Plan" von 1998.

    Besonders beeindruckt hat mich übrigens auch wie sich Rachel McAdams, die ja ursprünglich mit Komödien wie "Hot Chick" und "Mean Girls" bekannt wurde, über die Jahre gewandelt hat.
    Ladies und Gentlemen, ich freue mich den Film des Jahres bekanntgeben zu dürfen. Und nein, es ist nicht Evil Dead Burn, sondern dieser hier. Kein Tanz der Teufel, obwohl er auch von Sam Raimi ist. Zwei Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel, da erwartet man von Hollywood eigentlich eher so etwas wie "Sechs Tage, sieben Nächte" mit Harrison Ford und Anne Heche. Hier bekommt man wesentlich mehr als das übliche "zwei grundverschiedene Typen raufen sich irgendwie zusammen weil das Drehbuch es verlangt". Gerade die Story erinnert mich vom Aufbau und den Wendungen eher an Raimis "A Simple Plan" von 1998. Besonders beeindruckt hat mich übrigens auch wie sich Rachel McAdams, die ja ursprünglich mit Komödien wie "Hot Chick" und "Mean Girls" bekannt wurde, über die Jahre gewandelt hat.
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