Es scheint, als wolle jeder in den Himmel – zumindest diejenigen, deren Zeit abgelaufen ist. Für Lance Barton (Chris Rock), einen strauchelnden Comedian und Fahrradkurier, ist das jedoch das Letzte, woran er denkt. Sein Termin im Himmel liegt noch fünfzig Jahre in der Zukunft. Bis dahin hat er große Träume auf der Erde: etwa einen Auftritt beim letzten Amateurabend im berühmten Apollo Theater. Lance hat allerdings ein kleines Problem – er ist nicht besonders witzig. Dank eines übervorsichtigen Boten des Himmels, Mr. Keyes (Eugene Levy), wird er jedoch (im wahrsten Sinne des Wortes) von einem viel größeren Problem getroffen. Wie sich zeigt, hat selbst Gott heutzutage Mühe, gutes Personal zu finden: Der unbeholfene Diener reißt Lance irrtümlich aus einem Verkehrsunfall – noch bevor er passiert.
Er bringt ihn zu den Himmelspforten – oder genauer gesagt: zu den samtseil-abgesperrten Schlangen des angesagtesten Clubs weit und breit –, wo der Fehler schließlich von Mr. King (Chazz Palminteri), dem straßenerfahrenen, kompromisslosen Oberengel, der den Laden von seinem plüschigen Büro mit Fensterfront aus leitet, geklärt wird. Da eine Rückkehr in seinen eigenen Körper auf der Erde unmöglich ist, willigt der großstädtische Lance widerwillig in einen normalerweise undenkbaren Vorschlag ein: Er soll den Körper eines wohlhabenden alten weißen Moguls, Charles Wellington III (Brian Rhodes), bewohnen, bis ein passenderer Körper gefunden ist.
Seltsamerweise werden in einem Penthouse an der Park Avenue Diener und Butler zu seinen neuen Kumpels, während Lance an seinem straßentauglichen Comedy-Programm für das große Apollo-Finale feilt. Im Körper eines gefühllosen alten weißen Mannes zu leben, wäre für Lance schon bizarr genug – ganz ohne sich auch noch in Sontee Jenkins (Regina King) zu verlieben, die schöne Frau, die gleichzeitig öffentlich gegen Wellingtons Firma kämpft. Und als wäre das nicht genug, muss er sich auch noch mit der Affäre zwischen Wellingtons Ehefrau und seinem persönlichen Assistenten sowie deren Plan, ihn umbringen zu lassen, herumschlagen.
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